Der erste Brief des Johannes, Teil 11

Der erste Brief des Johannes, Teil 11

Liebe ist praktische Entscheidung zur Gemeinschaft

Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 3, Verse 15 bis 18

Woran erkennt man Liebe? Woran erkenne ich Gottes Liebe? Woran erkennt ein anderer, dass ich ihn liebe? – Das Wesen der Liebe bleibt immer gleich: Der Liebende verschenkt sein Leben an den, den er liebt.

Gottes Wesen ist durch und durch Liebe! Deshalb trägt nur der „ewiges Leben in sich“, der sich darauf einlässt, auch sein Leben zu verschenken, also zu lieben.

Lieben ist eine Herzenssache. Sie erfordert Herzensentscheidungen in Bezug auf Wahrheit, Aufrichtigkeit und Echtheit. (Vers 18)

Wir sollen lieben

Wir sind es Gott schuldig zu lieben. Nachdem Er (Jesus) Sein Leben für uns hingegeben hat und uns in ein neues Leben hineingeführt hat, sollen auch wir unsere Brüder und Schwestern lieben, andernfalls bleiben wir nicht in dem neuen Leben.

Liebe ist sehr praktisch. Sie beweist sich in der Tat. Sie setzt bei dem an, was wir haben (Wenn einer genügend Geld hat um zu leben…).Sie ist eine Antwort auf das, was wir sehen („…und einen anderen in Not sieht…“). Sie erfordert, dass wir vor dem, was wir sehen, nicht unser Herz verschließen („…und sich weigert zu helfen…“). Und sie kommt zum Vollzug, indem wir Gottes Liebe Raum geben („…die Liebe Gottes bleibt in ihm…“).

Liebe ist Entscheidung

Liebe ist Entscheidung zur Gemeinschaft: Zum Hinsehen, zum Unterstützen, zum Öffnen von Herz, Hand und Portmonee für den Nächsten.

Nach solcher Liebe sehnen wir uns alle!

Nimm dir Zeit, dein Herz zu öffnen, um Gottes Liebe zu empfangen. Und dann lass es offen, um deinen Glaubensgeschwistern zu begegnen.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Salbung fließt, wenn Brüder und Schwestern nach dem Gleichen trachten und so miteinander leben.

Der erste Brief des Johannes, Teil 10

Der erste Brief des Johannes, Teil 10

Gemeinschaft mit Gott führt dahin, dass wir unsere Brüder (und Schwestern) nicht mehr hassen

Wer seinen Bruder hasst, ist ein Mörder!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Joh. 3, Verse 10 bis 14

Gottes Willen zu tun, ist ein Ergebnis der Erlösung durch Jesus Christus. Weil Er uns gerecht gemacht hat, handeln wir nun auch danach.

Dies zeigt sich besonders darin, dass wir die anderen Gläubigen als unsere Brüder und Schwestern lieben.

Am Beispiel von Kain wird deutlich gemacht, wie das gemeint ist:

Kain und Abel waren Söhne von Adam und Eva. Kain (sein Name bedeutet: Errungenschaft) ist ein Typus für den religiösen Menschen. Er bestand darauf, sich Gott so zu nähern, wie er selbst es wollte. Ihm fehlte das Bewusstsein, dass er ein Sünder ist, darum hielt er ein stellvertretendes Opfer für die Sünde auch für unnötig. Abel dagegen ist ein Typus für den geistlichen Menschen, der mittels eines stellvertretenden Sündopfers Zugang zu Gott sucht. Gott nahm Abels Opfer an, während Er Kain zurückwies. Daraufhin hasste Kain seinen Bruder Abel so sehr, dass er ihn tötete.

Kain hasste Abel nicht, weil Abels Taten böse waren, sondern weil seine eigenen Taten böse waren.

Das Problem lag also nicht in Abel, sondern in Kain.

Die Botschaft von Johannes lautet:

Wer ein Kind Gottes ist, handelt nach Gottes Willen und wird gute Taten hervorbringen und insbesondere seine Brüder und Schwestern lieben.

Wer einen Bruder oder eine Schwester hasst, beweist dadurch, dass in ihm selbst noch „etwas dem Bösen angehört“, „etwas noch nicht vom Tod zum Leben durchgebrochen ist“. Das Problem liegt also bei ihm selbst, nicht bei dem, den er hasst, ganz unabhängig davon, was der andere vielleicht getan hätte.

Worüber wir uns aber nicht wundern sollen ist, dass uns „die Welt“ möglicherweise hasst, weil sie ebenso wie Kain durch unseren Lebenswandel in Frage gestellt wird!

Und du?

Wenn du zu einem deiner Glaubensgeschwister ein problematisches Verhältnis hast, dann bitte Gott um Liebe und Versöhnungsbereitschaft auf der Grundlage von dem, was Jesus für dich getan hat. Wenn dich Menschen, die nicht gläubig sind, ohne Grund hassen, bitte Gott um Geduld und liebevolle Weisheit.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Vater, ich frage mich, ob ich die Fähigkeit, mitzuleiden, verloren habe, ob sie sich erschöpft hat. Wenn es so ist, dann weiß ich, dass sie nicht aus Deiner Liebe herauskam.

Mein Kind, es ist wirklich so, dass alles im Feuer geprüft werden muss. Nur das, was von mir kommt, bleibt.

Vater, ich weiß, dass das gut ist. Und doch ist es so beängstigend, weil so wenig bleibt.

Schau nicht auf dich, mein Kind, schau auf mich, auf meine Liebe. Denke an das, was Johannes, der Täufer,  gesagt hat: Ich muss zunehmen, er musste abnehmen. Das ist ein Gesetz geistlichen Wachstums. Nur der, der dazu ein „Ja“ findet, findet mich.

Der erste Brief des Johannes, Teil 9

Der erste Brief des Johannes, Teil 9

Gemeinschaft mit dem Vater ist der beste Schutz vor Sünde

Wer an Gott glaubt, sündigt nicht!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 3, Verse 1 bis 9

Hier spricht Johannes wieder das Thema Sünde an als Störfaktor der Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Was ist Sünde?

  • Sünde ist Missachtung, bzw. Auflehnung gegen das Gesetz Gottes, des Vaters
  • Sünde ist eine Störung in der liebevollen Beziehung des Kindes zum Vater
  • Sünde ist, sich auf den Machtbereich des Teufels einzulassen

Jesus kam, um die Werke des Teufels zu vernichten. Deshalb ist „Sündigen“ und „An-Jesus-glauben“ unvereinbar.

Es geht hier nicht darum, ob jemand unbeabsichtigt in Sünde gerät, sondern um ein bewusstes Sich Einlassen auf Sünde.

Was bedeutet es, nicht zu sündigen?

  • Sich nach dem Willen des Vaters zu richten, Seinem Vorbild nachzueifern, Ihm anzugehören, Ihn zu lieben
  • Sich zu heiligen (Vers 3), d.h. sich zu reinigen,  sich für Gott abzusondern, Ihm sein Leben zu weihen
  • Sich für Jesu Wiederkunft bereitzumachen, wo wir wie Jesus sein werden
  • Die Berufung anzunehmen,  Sein Kind zu sein mit allem, was jetzt ist und was noch kommen wird

Unsere bester Schutz davor, in Sünde zu geraten, besteht darin, als Kind in der Liebe des Vaters zu bleiben und Christus vor Augen zu haben. Wer so lebt, verliert das  Bedürfnis zu sündigen. Und sollte es doch einmal geschehen, ist der Weg zur Wiederherstellung der Beziehung nicht weit.

Bitte den Vater, dir Seine Liebe immer wieder neu zu zeigen und dir zu helfen, sie aufzunehmen.

Und solltest du in irgend einem Bereich immer wieder in Sünde geraten, so übereigne dich Gott mit dieser Sache und bitte Ihn als Deinen Vater, dich da herauszuführen.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Mitten in Schwachheit und Versagen erstrahlt Dein Antlitz.
All Dein Erbarmen überflutet mich. Licht umhüllt mich.
Deine Zärtlichkeit dringt in mein Herz. Deine Hilfe ist immer wieder so ganz anders,
nichts, was mein analytischer Verstand sich hätte vorstellen können.
All meine Erwartungen, mein Denken, mein verzweifeltes Bemühen,
mein verzagtes Resignieren, meine scheinbar so begründete Hoffnungslosigkeit
umgehst Du und landest mitten in meinem Herz.
Und all das Gewaltige fällt wie ein Kartenhaus zusammen.
Die zarte Berührung Deiner Liebe weckt mich neu zum Leben,
weitet meinen Blick, öffnet mir das Ohr.
Und ich sehe nur Dich, bin wieder ganz bei Dir.
Ich liebe Dich so sehr, mein lieber Vater.

Der erste Brief des Johannes, Teil 8

Der erste Brief des Johannes, Teil 8

Gemeinschaft ist, bleibend mit Christus verbunden zu sein

Kinder, bleibt mit Christus verbunden…

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

 Lies 1. Johannes 2, Verse 28+29 und 3, Vers 1a

Alles, was im Reich Gottes geschieht, wird von folgenden Grundgedanken getragen:

Bleibe in der Gemeinschaft mit Christus!

Hier werden fünf Auswirkungen davon gezeigt:

  • Wir sind mit Ihm in intimer Gemeinschaft verbunden, bis  zum Ende, bis Er wiederkommt
  • Wir sind voller Zuversicht, weil die Gemeinschaft mit Ihm unsere Zuversicht stärkt
  • Wir müssen uns am Tage Seiner Wiederkunft nicht vor Ihm schämen, weil wir in der bleibenden Verbindung mit Ihm einen guten Weg gehen konnten
  • Wir sind so nah dran, dass wir täglich sehen und erleben, wie gerecht Gott ist und wie Er Gerechtigkeit ausübt
  • Wir erkennen klar, dass Er, Gott, als unser Vater,  von uns nun auch erwartet, dass wir uns nach Seinem Willen richten. Was Er von uns möchte, ist uns nicht unverständlich, da wir in der ständigen Gemeinschaft mit Ihm immer neu begreifen, wie wir das in den aktuellen Herausforderungen unseres Lebens umsetzen können

Warum ist bleibende Gemeinschaft in Gottes Augen so erstrebenswert?

  • Weil Er uns als Seine Kinder mit der Liebe eines Vaters von Herzen liebt!
  • Weil wir wirklich Seine Kinder sind!
  • Weil Er mit uns von Herzen gern zusammen sein will!
  • Weil wir es absolut nötig haben, bei Ihm zu sein!

 

Danke  Gott neu für das Vorrecht, dass du mit Christus verbunden einen bleibenden Platz in Seinem Herzen hast. Vielleicht tut es dir gut, mit Ihm zusammen zu bedenken, was dir persönlich hilft, den Tag über in der Verbindung mit Ihm zu bleiben.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Vater, diese Zeit jetzt gerade, wo ich ruhig und geborgen, fern von allem anderen bei Dir bin, ist sehr kostbar für mich!
Mein Kind, wenn ich dich mit Frieden umgebe, Frieden durch dich durchfließen lasse, dann wünsche ich mir, dass du meine Kraft spürst. Ich habe die Kraft, Frieden zu schaffen, zu halten, zu erneuern.
Vater, ich merke, dass Deine Liebe stark ist, auch deshalb, weil sie die Kraft hat, dass Versprechen der Liebe und das Angebot von Geborgenheit und Frieden auch wirklich zu halten.
Ich liebe Dich, Vater. Ich liebe Deine Nähe, Deine Kraft, Dich, Vater.
Ich finde es wunderbar, bei Dir zu sein.

Der erste Brief des Johannes, Teil 7

Der erste Brief des Johannes, Teil 7

Gemeinschaft leben – authentisch, überzeugend, ansteckend. Gedanken und Impulse aus dem ersten Brief des Johannes

Gemeinschaft erfordert, dass ich meine Eigenverantwortung wahrnehme und mich gegen Bedrohung schütze

Der Heilige Geist ist auf euch alle herab gekommen, und ihr kennt alle die Wahrheit.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 2, Verse 18 bis 27

Drei wichtige Aspekte zum Thema „Gemeinschaft“ werden hier ausgeführt:

  1. Die Gemeinschaft ist bedroht! Mitten unter uns befinden sich möglicherweise Leute, die zu dem Antichristen gehören, der gegen Christus streitet. Wir leben in der letzten Zeit, d.h. in der Zeit vor dem Wiederkommen von Jesus. In dieser Zeit mobilisiert der Teufel alle seine Kräfte. Auch in die Gemeinden schleust er falsche „Christen“ ein. Dass sie falsch sind, zeigt sich daran, dass sie letztendlich nicht glauben, dass Jesus wirklich der Christus ist. Von innen her versuchen sie, die Kinder Gottes in die Irre zu führen.
  2. Jeder in der Gemeinschaft hat die Fähigkeit, solche Lügen zu entlarven, die falschen „Christen“ zu erkennen und sich davon zu distanzieren. (Das wird dazu führen, dass diese Leute die Gemeinschaft von selbst wieder verlassen.) Warum ist sich Johannes so sicher, dass jeder für sich selbst dazu befähigt ist? – Weil jeder Einzelne den Heiligen Geist als Helfer, Lehrer und Berater empfangen hat.
  3. Die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen in der Gemeinschaft wird sehr hervorgehoben:
  • Ihr kennt die Wahrheit (Vers 20)
  • Euch ist klar, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt (Vers 21)
  • Haltet an dem fest, was ihr vom Anfang an gehört habt (Vers 24)
  • Ihr müsst euch vor denen schützen, die euch in die Irre führen wollen (Vers 26)
  • Ihr habt den Heiligen Geist, der euch alles lehrt (Vers 27)
  • Bleibt dabei (Vers 27) Bleibt mit Christus verbunden, damit ihr zuversichtlich seid (Vers 28)
  • Als Seine Kinder richtet euch nach dem Willen des Vater (Vers 29)

Welche Verantwortung du hast im obigen Sinn in der Gemeinde? Nimm sie auch ausdrücklich an. Danke dem Heiligen Geist, dass Er in jeder Beziehung dein Helfer sein will und lass dich auf das Gespräch mit Ihm ein, damit Er dich lehren und beraten kann.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Die hauptsächliche Frage ist: Mach ich mich allein von Gottes Liebe, vom Heiligen Geist abhängig, dass Er mich treibt, oder von Antreiben? (Kontrolle, Dominanz, Schuldgefühle, Scham, Angst)

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