Schritte zur geistlichen Reife Teil 13: Hierfür ein Bewusstsein entwickeln: Mein Vater hat mich unterwiesen! Deshalb bin ich meinen Feinden überlegen.

Ich freue mich über dein Wort, wie einer, der fette Beute macht.

Psalm 119,  Vers 162

Lies Psalm 119, Verse 97 bis 104

Die Feinde sind immer noch da! Aber der Sohn fängt an, ganz realistisch zu sehen:

  • Ich bin weiser als sie!
  • Ich bin sogar verständiger als alle meine Lehrer.
  • Ja, ich habe mehr Einsicht als Greise mit langer Lebenserfahrung.
  • Ich bin meinen Feinden echt überlegen!

Denn ich habe etwas, was sie nicht haben: Mein Vater hat mich unterwiesen. Und das war und ist so attraktiv für mich, dass ich den ganzen Tag darüber nachdenke.

Wie schon vorher zählt er auf:

Seine Gesetze, seine Gebote, die Zeugnisse, die von seinem Tun berichten, seine Vorschriften, was er bestimmt hat, ja, eben seine kostbaren, guten Worte, die hat er!

Und zwar hat er sie nicht nur gehört, sondern er macht sie sich zu eigen, indem er sie innerlich bewegt, darüber nachdenkt, sie überlegt, bewahrt, Einsicht daraus gewinnt und sie ganz praktisch umsetzt:

Er hält das Wort des Vaters. Er hält sich von jedem bösen Weg zurück. Er weicht nicht ab von den Bestimmungen seines Vaters. Er empfängt Einsicht daraus und handelt danach..

Eine große Freude kommt in ihm auf:

„Für immer gehören diese Worte mir! Sie sind köstlich für mich, wie guter, echter Honig! Nein – auch das trifft es noch nicht – sie sind sogar noch besser!“

Und die Kehrseite:

„Jeden Lügenpfad kann ich nicht ausstehen!“

So ist es! Das hat der Sohn seinen Feinden entgegen zu setzen. Dadurch ist er ihnen überlegen. Seine Beziehung zum Vater, dessen Maßstäbe und Wünsche er von Herzen achtet, macht es seinen Feinden unmöglich, ihn zu überwältigen.

Wir hören aus diesen Worten Ruhe, Freude, Triumph, Glück – und das mitten in schweren Anfechtungen, wie wir ja aus den vorigen Abschnitten wissen.

Sicherheit durch Reife

Diese Sicherheit ist nicht von heute auf morgen gewachsen. Der Sohn hat einen langen Reifeprozess durchlaufen.

Lasst uns für unsere eigene Lebenssituationen und die der Menschen um uns herum Mut gewinnen. Schwere Wege können Zeiten des Wachstums sein. Gerade da will der Vater in unseren Herzen wirken!

Er braucht es, dass wir uns nach ihm ausrichten, und dass wir an seinen guten Worten und Wegen festhalten.

Bete für dich selbst und für unsere Gemeinde, für die Hauskreise und Dienstgruppen, dass die guten Worte unseres Vaters mehr und mehr Raum in uns gewinnen, dass wir praktisch umsetzbare Wege finden, diesen Worten Raum zu geben. Bete dafür, dass wir lernen, den Worten Gottes zu trauen, gerade dann, wenn unsere ganze Lebenssituation dagegen zu sprechen scheint.

Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele.

Psalm 94, Vers 19

Es gibt Zeiten, wo wir im Gebet nichts anderes tun können, als ein Wort Gottes zu bewegen, es aufnehmen und daran festhalten. Und trotzdem ist es genug! Wir empfangen Trost. Wir spüren neu das Glück, Kinder des Vaters zu sein.

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