Schritte zur geistlichen Reife Teil 20: Sich neu beleben lassen mit dem Wort des Vaters in der Hand.

Ich freue mich über dein Wort, wie einer, der fette Beute macht. Psalm 119,  Vers 162

Lies: Psalm 119, 153 bis 160

Alles, was der Sohn „verbrochen“ hat, ist, treu und anhaltend, unbeirrbar am Gesetz des Vaters festzuhalten. Dennoch ist er in einen Rechtsstreit verwickelt, bei dem er keine Gerechtigkeit zu erwarten hat. Jesus sagte: “Der Jünger ist nicht höher als sein Meister!“ So ist es nicht verwunderlich, wenn der Sohn in Schwierigkeiten gerät, weil er sich an die Bestimmungen des Vaters hält.

Dreimal fleht er hier den Vater an, ihn zu beleben. Dabei hat er sozusagen das Wort des Vaters in der Hand:

  • Belebe mich nach deiner Zusage! Was hast du in diesem Wort versprochen, was gerade jetzt gilt?
  • Belebe mich nach deinen Bestimmungen! – Was hast du in deinem Wort angeordnet, was mir Wegweisung geben kann?
  • Nach deiner Gnade belebe mich! – Lass mich sehen, was deine Gnade in meiner Situation bedeutet.

Mitten in seinem Elend flieht er zu dem Ort der Gnade in das Wort und das Herz des Vaters hinein. Es gibt schon so viele Erbarmungen des Vaters. Das tröstet ihn, und er weiß, dass der Vater seine Liebe zu seinem Wort sieht.

Worte des Vaters

Was ist das aber auch für ein besonderes Wort! Die Summe der Worte des Vaters ergibt nur Wahrheit – ohne einen Fehler.

Jedes Urteil, das in Gottes Gerechtigkeit ausgesprochen wird, hat Ewigkeitswert.  (Vers 160) Der Sohn hat seinen zahlreichen Verfolgern und Bedrängern etwas Kraftvolles entgegenzusetzen. Was mag er vor Augen haben, wenn er beschreibt: „Die Treulosen habe ich gesehen und es ekelte mich an, weil sie dein Wort nicht bewahrten.“ Obwohl seine Seele übermäßig beschwert ist von all dem Widerwärtigen und Bedrängenden, was er erlebt, geht er nicht unter. Er streckt sich danach aus, dass der Vater ihn immer wieder neu belebt.

Und wir? – Lasst uns nicht erschrecken, wenn immer wieder neue Bedrängungen uns belasten oder gar zerstören wollen. Lasst uns nicht befremdet zurückfahren, wenn wir sehen, dass so etwas einem unserer Brüder oder Schwestern geschieht. Lasst uns mit der Bibel in der Hand beten: Belebe uns neu innerhalb von all dem, was du zugesagt hast. Lass deine Bestimmungen uns Wegweiser und Schutz sein.

Lass uns deine Gnade konkret und neu erfahren.

Bete dafür, dass wir zu einer Gemeinde von Mutmachern und Betern werden, wo einer den anderen stärkt.

Bete, dass wir unter uns eine Kultur der Gnade entwickeln, wo es leicht fällt, ehrlich Schwächen und Bedrängnisse zuzugeben.

Bete, dass wir lernen, aufeinander zu achten.

Bete, dass wir dafür bekannt werden, dass wir Jesus alles zutrauen und unser ganzes Vertrauen auf ihn setzen.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis.

2. Kor. 1, 3+4a

Manchmal kann Gott unsere Not nicht sofort von uns abwenden. Aber gerade dann lässt er uns nicht allein. Er will uns trösten, so wie nur er trösten kann. In solchen Zeiten zeigt er uns mehr als sonst, was für ein Herz er hat.

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