Der erste Brief des Johannes, Teil 23

Der erste Brief des Johannes, Teil 23

Ich, der wahre Gott, will Gemeinschaft mit euch haben.

Wir haben Gemeinschaft mit dem wahren Gott durch seinen Sohn Jesus Christus.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 5, Verse 20+21

Nun kommt Johannes zum Ende seines Briefes. Mit großer Klarheit betont er, was unsere Gemeinschaft mit Gott  und untereinander im Wesentlichen trägt und ausmacht:

Jesus ist gekommen und lässt uns den einzig wahren Gott erkennen. In der Elberfelder Übersetzung: …hat uns Verständnis gegeben, damit… . Jesus ist der Weg. Er lässt sich auf die Beziehung zu uns ganzheitlich ein. So, wie Johannes es am Anfang seines Briefes geschrieben hat – sehend, hörend, betrachtend, betastend (Kap.1, 1-3) – so lernen wir Jesus kennen. Und so führt Er uns auch in die Beziehung zu Seinem Vater, dem einzig wahren Gott.

WIR

„Wir“ Dieses Erkennen, diese Gewissheit, verbindet mich mit denen, die das Gleiche erlebt haben. Nicht nur ich, wir haben Gemeinschaft!

Es kann nicht anders sein: Auf diesem Weg werden wir völlig gewiss: Er ist der wahre Gott und das ewige Leben. Es handelt sich eben nicht um eine verstandesmäßige Erkenntnis, sondern um ein intimes, äußerst intensives Miteinander – leben und einander kennen lernen.

Was haben Götzen an dieser Stelle zu suchen?

Warum hält Johannes die ernste Ermahnung, sich vor Götzen zu hüten, für so notwendig, dass er ihr das letzte Wort  und damit besonderes Gewicht gibt?

Wie passt das dazu, dass er doch gerade sagte: “Der Böse tastet das Kind Gottes nicht an.“? (Vers 18)  Auch wenn der Böse kein Anrecht an uns hat, kann er uns einen attraktiven Götzen anbieten und hoffen, dass wir uns darauf einlassen und ihn anbeten. Zu solch einem Götzen kann uns alles werden, was Gott vom ersten Platz in unserem Leben vertreiben will: Geld, Besitz, mein eigenes Wohlbefinden, ein anderer Mensch, ein Hobby, mein Ansehen und ungezähltes anderes mehr. Wer sich zu solch einem Weg des Götzendienstes entscheidet, den kann Gott nicht mehr völlig schützen. Und er kann die Gemeinschaft, die Gott uns anbietet, nicht mehr recht wahrnehmen. Und offensichtlich geht Johannes ganzes Bestreben und Sorgen dahin, dass wir auf keinen Fall verpassen, dieses einzigartige, unglaubliche Angebot Gottes zu ergreifen: „Ich, der wahre Gott will Gemeinschaft mit euch haben!“

Gottes Gemeinschaft genießen

Bete Gott an und  danke Ihm für Seine liebevolle Zuwendung, mit der Er sich so völlig auf uns einlässt. Danke Ihm, dass Er dich mit anderen Menschen zu einer Gemeinschaft verbunden hat.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Vater – sei meine Kraft. Sei mein Halt.
Ich bin schwach, doch Du bist stark.
Lass mich Deine Stärke spüren. Festige meine Schritte.
Ich trau auf Dich, Vater! Ich verlass mich auf Dich.
Aus der Tiefe meines Herzens rufe ich zu Dir früh am Morgen.
Mein Herz ist vertrocknet und matt. Aber Du siehst mich an.
Lass Deine Liebe wie den Morgentau mein Herz beleben
dass ich nicht versage, sondern Dein Werk ausrichte – ich liege vor Dir,
wie das Land, das den Regen empfängt. Du bist mein Vater,
mein Erlöser, mein Freund, mein zärtlicher Liebhaber,
mein starker Befreier.
Ich halte aus in Deiner Gegenwart.
Vater, lass mich heute Deine
Herrlichkeit sehen.

Der erste Brief des Johannes, Teil 22

Der erste Brief des Johannes, Teil 22

Gemeinschaft gründet sich darauf, dass Sündigen für uns nicht mehr normal ist

Der Böse kann uns nichts anhaben!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 5, Verse 18+19

Wir wissen…! Hier geht es um eine Gewissheit, die unsere Beziehung zu Gott und unser Beten füreinander entscheidend beeinflussen kann.

Eine Gewissheit ist etwas, worauf man sich fest verlassen kann

Johannes entfaltet, was er damit meint. Er setzt an einem Punkt an, der nach seiner Überzeugung wohl jedem Christen klar sein müsste: Sündigen ist für einen Menschen, der durch die neue Geburt zum Kind Gottes wurde, nicht mehr normal!

Der sündigt nicht!

Ganz provokant sagt er: …“der sündigt nicht!“ Die Zeitform, die hier im Originaltext gebraucht wurde, besagt: Er sündigt nicht andauernd, ständig, diesen Zustand (des Sündigens) duldet er nicht. Mit anderen Worten: Ein Christ findet sich mit Sünde in seinem eigenen Leben nicht ab, er will von Herzen das Gute tun.

Nun geht Johannes aber noch einen Schritt weiter:

Der Gläubige wird durch Jesus selbst geschützt. Jesus ist nicht nur der Erretter von Sünde, sondern auch der, der die Macht hat, uns vor der Sünde zu bewahren.

Weiter sagt Johannes:

Der Böse tastet einen Menschen nicht an, der von Jesus bewahrt wird.

Der Böse (Satan) hat also nicht das Recht, uns einfach so anzugreifen und fertig zu machen.

Dass es dennoch geschehen kann, dass wir auf einen falschen Weg geraten und, was wir dann tun sollen, hat Johannes schon vorher in seinem Brief ausführlich erklärt. Auch, dass wir in Jesus bleiben müssen und, was uns dazu helfen kann, hat er uns bereits dringend ans Herz gelegt.

Aus Gott

Dennoch sind dies die Tatsachen, von denen er möchte, dass sie uns zur Gewissheit werden: Wir sind Kinder Gottes und damit „aus Gott“ (Elberfelder Übersetzung). Die ganze Welt um uns herum dagegen wird vom Bösen beherrscht! (Welt, das entspricht der von Gott abgefallenen Menschheit)

Diese Tatsachen müssen wir meditieren, in unseren Herzen bewegen und proklamieren, damit wir uns zutiefst gewiss darüber werden. Sicherlich gewinnen sie dann zunehmend Einfluss auf unser Denken, unser Handeln und unser Beten.

Und du?

Werde dir darüber klar, was diese Gedanken konkret für dich bedeuten.

  • Gott sieht, dass du das Gute tun willst.
  • Jesus hat die Macht, dich vor Sünde zu bewahren.
  • Wenn du in Jesus bleibst, bist du beschützt!
  • Was möchtest du Gott besonders anbefehlen?

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Vater, ich will Dich von Herzen lieben, ich will Dir allein vertrauen,
ich will Dir gehorchen, ich will Dir mein Herz öffnen
und Dich in mein Leben, Fühlen, Denken, Tun einbeziehen.
Ich will Dich ehren  und Dir Ehrfurcht erweisen, ich will Dich anbeten und loben,
ich will Dich anschauen,  ich will Deine Liebe empfangen,
Deine Gnade, Deinen Trost, Deine Berührung,  Deine Weisung.
Ich will mich an Dich lehnen und in Deinem Arm bleiben.
Ich will mein Herz für Dein Herz öffnen und für das, was Dir wichtig ist.
Ich will Dich suchen in allem,  was mir begegnet und in jedem Menschen,
dem Du Leben gegeben hast.
Ich will Dich zu erkennen suchen in den Wegen, die Du mich führst,
ich will Dir danken für alles und mich ganz Dir überlassen.
Ich will treu sein in dem, was Du mir anvertraust
und das Land einnehmen, das Du mir gibst.
Ich will Dich mir vor Augen halten in allem, was mir heute begegnet.
Ich will Deiner Gegenwart Raum geben
in mir und in allem, was ich tu und an jedem Ort, an dem ich bin.
Ich will Dich als Vater anerkennen und Deine Vaterschaft annehmen.
Das alles will ich tun mit ganzem Entschluss
und mich vertrauensvoll loslassen
in Deine Obhut.

Der erste Brief des Johannes, Teil 21

Der erste Brief des Johannes, Teil 21

Gemeinschaft erfordert einen klaren und barmherzigen Umgang mit Sünde, die wir bei unseren Glaubensgeschwistern sehen

Wenn jemand seinen Bruder eine Sünde…begehen sieht, soll er für ihn beten!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 5, 16+17

Unsere Gemeinschaft mit Gott und untereinander wird immer dann sehr empfindlich gestört, wenn wir sehen, dass ein Bruder (oder eine Schwester) sündigt.

Was ist Sünde?

Sündigen – was heißt das konkret?  Wir sehen: Diese Person übertritt Gottes Gesetz, indem sie etwa eines der 10 Gebote missachtet. Sie tut unrecht, handelt z.B. lieblos oder unbarmherzig. –  Sie begeht einen Fehler, indem sie von der Wahrheit abweicht. – Sie verfehlt das Ziel, das Gott mit uns Menschen hat. – Sie reißt das an sich, was Gott selbst tun will, dringt also in Seinen Machtbereich ein. – Sie lebt einfach, als gäbe es keine gültigen, gottgegebenen Normen. – Sie ist ungläubig in Bezug auf Gottes Verheißungen.

Dies alles ist Sünde, und Jesus hat durch Einsatz Seines Lebens am Kreuz dafür bezahlt.

Unser Umgang mit der Sünde anderer

Unsere Aufgabe ist, dafür einzutreten und zu beten, dass unser Bruder oder unsere Schwester da wieder heraus und in die Gemeinschaft zurückfindet. Gott verspricht, uns in diesem Fall zu erhören. Allerdings weist uns Johannes darauf hin, dass es auch sein kann, dass ein Bruder bzw. eine Schwester in einer Weise sündigt, dass ihm oder ihr nicht mehr zu helfen ist. Diese Sünde führt unweigerlich zum Tod. Und wir sollen dann sogar nicht mal mehr dafür beten.

Was unterscheidet die eine Sünde von der anderen? Wie können wir erkennen, ob wir beten sollen oder nicht?

Ich will aber nicht auf Gott hören

Jeremia kannte dieses Problem. (Jeremia 7, Vers 16) Wer von seinen Erfahrungen liest, wird merken, dass die Leute nicht hören wollten, und nicht nur einmal, sondern über lange Zeit kontinuierlich in ihrer Sünde bewusst verharrten und gegen jede Ermahnung widerspenstig blieben. In 1. Johannes 3, Vers 4 haben wir schon vorher gesehen, dass bewusstes, willentliches Bleiben im sündigen Verhalten undenkbar ist, wenn jemand in der Vaterliebe Gottes sein Zuhause gefunden hat. Johannes, der Jünger Jesu, der nah an Seinem Herzen war (Johannes 13, Vers 23), hatte sicher einen besonderen Einblick hinter das Augenfällige. Auch wir müssen uns im Ringen um unsere Glaubensgeschwister darum bemühen. Hinter einem „Ich will nicht auf Gott hören!“ kann tiefer Schmerz oder ein Schrei um Hilfe sein, der gerade beweisen würde, dass dies ein Problem ist, dem Gott begegnen will. So müssen wir zunächst erst einmal beten und sehen, ob das Leben von Jesus in dem, den wir sündigen sehen, nicht irgendwo Fuß fasst. Darauf sollen wir vor allem unser Augenmerk legen, auch wenn wir manchmal – und hoffentlich selten – entscheiden müssen, dass wir nicht mehr eintreten für jemanden, weil er das Leben einfach nicht annehmen will.

Und du?

Stell dir vor Augen, dass der Vater dich nicht nur allein in Seine Gemeinschaft gerufen hat. Er möchte, dass wir aufeinander achten und füreinander eintreten. Nimm ganz bewusst deinen Platz dabei ein. Entscheide dich, hinzusehen und danke Gott dafür, dass Andere auch auf dich achten.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Jesus, wenn ich Dich ansehe,
Deine Augen,
dann weiß ich,
Du kennst die Not,
Du siehst tiefer, viel tiefer als ich.

Der erste Brief des Johannes, Teil 20

Der erste Brief des Johannes, Teil 20

Das Kennzeichen unserer Gemeinschaft: Zuversichtlich dürfen wir als freie Kinder zum Vater kommen!

Wir dürfen zuversichtlich sein!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 5, Verse 14+15

Wer Gemeinschaft mit Gott gefunden hat, wird zu einem freien, fröhlichen, unbeschwerten Kind. Zuversichtlich kommen wir zum Vater und wissen: Er hat ein offenes Ohr für mich. Er hört zu.

Und das Kind kennt Seinen Vater. Es weiß auch, was es gerne haben will. Aber es liebt und respektiert den Vater so sehr, dass seine Bitten davon beeinflusst werden. Aus dem Leben heraus, dass der Vater uns geschenkt und in uns geweckt hat, entstehen unsere Bitten an Ihn.

Gott hört unsere Bitten

Keine Frage, dass Er sie hört!

Wird Er uns auch geben, worum wir bitten? Nun – Er hat die Macht dazu. Und Sein Herz ist uns ganz herzlich zugeneigt. Keine Frage! Wir können sicher sein, völlig zuversichtlich sein, so überzeugt wie ein Kind, das weiß: Mein Papa macht das schon! Er enttäuscht mich nicht! Auf Ihn ist Verlass!

Sind wir solche freien Kinder? – Johannes würde sich nicht solche Mühe geben, uns diese allereinfachsten Grundlagen der Gemeinschaft in der Familie der Kinder Gottes zu erklären, wenn wir das schon alles `drauf` hätten. Aber wer den Weg mitgeht, den er in diesem Brief beschreitet, wird mehr und mehr das skeptische, misstrauische, adoptierte Kind hinter sich lassen und heil werden in der überzeugendsten und erlösendsten Vaterliebe, die es gibt.

Erhörte Gebete

Halte Rückschau und danke Gott ganz konkret für erhörte Gebete in deinem Leben. Und für all das, was Er uns noch ganz ungefragt dazu geschenkt hat! Sicher fällt dir noch manches ein, das hier gar nicht aufgeführt ist.

Und bei den Bitten, die wir trotzdem noch haben, lasst uns dem Vater die Freude machen, dass wir sie Ihm mit Vertrauen und Zuversicht wissen lassen.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Du mein Erlöser, mein Retter, mein treuer Freund!
Deine Liebe fließt wie ein weiter Mantel um mich herum.
Ich bin geborgen in Dir, fern von Bedrängnis.
Du bist mein Raum, lieber Vater.
Du bist mein Herzenskönig, meine Freude!
Licht fließt in Deiner Gegenwart.
Freude durchdringt mich, stoßend, drängend,
unwiderstehlich.
Wilder Jubel umgibt Dich.
Ich möchte sehen, was Du siehst, Vater.
Deiner Kühnheit will ich mein Herz öffnen.
Ich liebe Dich, Vater!
Ich bin berauscht von dem Leben, das von Dir kommt.
Deine Liebe sprengt bei weitem alle meine Vorstellungen!
Lass mich bleiben in Deiner Liebe, Vater.
Lass mich baden darin bis ich weicher werde
und Deine Liebe durch alle Poren in mich eindringt!

Der erste Brief des Johannes, Teil 19

Der erste Brief des Johannes, Teil 19

Uns verbindet, dass wir echtes Leben gefunden haben

Ihr sollt wissen, dass ihr ewiges Leben habt!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 5, Verse 11 bis 13

Was unsere Gemeinschaft so besonders macht ist, dass wir das echte, wahre Leben gefunden haben, und dass wir dieses Leben von der Dimension der Ewigkeit her angehen dürfen. Was Gott unter „Leben“ versteht, unterscheidet sich vollkommen von dem, was Menschen ohne Bezug zu Ihm als Leben bezeichnen. Zu dem letzteren passen Worte wie: Lebensstandard sichern – Lebensqualität verbessern –  Lasst uns heute leben, denn morgen sind wir tot! – lebensunwertes Leben – Das ist doch kein Leben! (womit man aber doch sein eigenes Leben meint!) – Leben in Saus und Braus – Lebenshunger – etc.  Dies ist letztlich alles Suchen nach echtem Leben, eingeschränkt und begrenzt von Verfall, Tod und den Folgen der Sünde.

Echtes Leben

Wer dagegen eine Beziehung zu Jesus eingegangen ist, hat das Leben in seiner ganzen Fülle gefunden. Er muss sich nicht mehr an der Suche und Gier nach Leben beteiligen. Er kann aus dem Vollen schöpfen und großzügig Zeit, Geld und Liebe investieren.

Dass dieses Leben Ewigkeitswert hat, macht uns noch zusätzlich frei, weil nicht einmal der Tod uns das Leben nehmen könnte. Johannes legt großen Wert darauf, dass wir wissen und uns auch in seiner Bedeutung darüber klar werden, was es heißt, dass wir mit dem Sohn Gottes das ewige Leben in uns tragen.

Nimm das Leben an

Danke Gott für Jesus und nimm das Leben neu mit ganzem Herzen. Was für praktische Auswirkungen hat das auf dich, auf die Gemeinschaft zum Beispiel im Hauskreis, auf deinen Dienst in der Gemeinde, auf dein Beten? Sind da Ängste oder Befürchtungen, die du ablegen möchtest, wenn du neu in den Blick bekommst, welche Lebensqualität Jesus dir geschenkt hat?

Vielleicht hilft es dir, Jesus vor Augen zu haben, wie Er segnend, lehrend und wohltuend mitten zwischen den Menschen stand. Vielleicht magst du dich an Seine Seite stellen und so besser verstehen, wie du Sein Leben teilen kannst.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Das ist das, was herauskommt, wenn wir „im Versteck des höchsten Gottes“ wohnen: (Psalm 91)
Wir sind geliebt! Wir sind sicher!
Und an diesem verborgenen Ort nehmen wir mehr und mehr
Seine Liebe, Barmherzigkeit und Seinen Frieden auf.
Es ist ein Ort des Gefülltwerdens, der Prägung, der Ausrüstung,
der  Sättigung, der tiefgehenden Erlösung,  der Wiederherstellung,
der Heilung.

Der erste Brief des Johannes, Teil 18

Der erste Brief des Johannes, Teil 18

Zu wissen, wer Jesus ist, verbindet uns untereinander!

Jesus ist der Sohn Gottes.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Johannes 5, Verse 5 bis 10

Was unsere Gemeinschaft miteinander fest und unauflöslich verbindet ist, dass wir über den Inhalt unseres Glaubens zu der gleichen Überzeugung gelangen. Und dabei geht es vor allem um Jesus selbst. Johannes legt Wert darauf, dass wir richtig verstehen, wer Jesus ist und was Er getan hat.

Vier Wahrheiten bringt er uns nahe:

  1. Jesus wurde uns offenbart. Viele Menschen reden davon, dass sie an den Gott glauben, der sich ihnen offenbart hätte, aber sie meinen nicht unbedingt das Gleiche damit wie wir. Vielleicht hatten sie eine übernatürliche Erscheinung oder besondere Erkenntnis. Aber das Offenbarwerden von Jesus meint ganz konkrete Wahrheiten.
  2. Durch die „Taufe im Wasser“ wurde offenbar, wer Jesus ist. (Matthäus 3, Verse 13 bis 17) In der Taufe stellt Er, der völlig Reine, Schuldlose, sich mitten unter die Sünder, um in völliger Solidarität mit ihnen vor Gott zu stehen. Gott, der Vater, antwortet vom Himmel her darauf, um Jesus zu sagen, wie sehr Er Ihn dafür liebt. Halten wir also fest: Jesus ist der, der sich nicht von den Sündern abwendet, sondern sich mitten unter sie begibt, um mit ihnen zu Gott zu gehen.
  3. Durch das blutige Opfer am Kreuz, durch Sein stellvertretendes Leiden für uns hat Er den in der Taufe begonnenen Weg vollendet. Johannes hatte es damals (wie wir auch heute) damit zu tun, dass es Lehren gab, die oberflächlich das Gleiche zu vertreten schienen. Aber in Wirklichkeit verdrehten sie entweder die Menschwerdung des Sohnes Gottes oder Sein Sich-eins-machen mit dem Sünder oder Seinen stellvertretenden Tod.
  4.  Zu den Erkenntnissen über Jesus gelangen wir nur über den Heiligen Geist, der die Wahrheit ist. Er bewirkt, dass wir die Offenbarung durch die Taufe im Wasser und durch das Blut am Kreuz recht verstehen.

Griechisches vs. jüdisches Denken

Im griechischen Denken sucht man „Beweise“ in verstandesmäßigen Überlegungen. So „denkt“ der jüdische Mensch nicht. Er sucht nach Zeugnissen. Zwei bis drei Bezeugungen beglaubigen und erklären, dass etwas wahr ist.

Gott hat Jesus als Seinen Sohn glaubhaft und mehrfach bezeugt. Jeder, der sich mit Vertrauen an Ihn wendet, wird das bald bestätigt finden.

Nun du

Halte dir Jesus vor Augen, die Art, wie Er gekommen ist, um sich mitten unter die Sünder zu stellen, sie zu Gott zu führen und von aller Sünde zu reinigen. Bete, dass solch eine Haltung im Miteinander in deiner Gemeinde wächst. Wir wollen einander nicht verurteilen, sondern Seite an Seite füreinander einstehen, damit jeder den rechten Weg findet.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Auf unsere Zurückweisung Seiner Liebe  reagiert Er damit,
dass Er Mensch wird,
dass Er unter uns wohnt,
dass wir Seine Herrlichkeit anschauen dürfen,
dass wir Gnade und Wahrheit an Ihm sehen und erfahren.

Ja, ich möchte das kostenlose E-Book und den Newsletter mit regelmäßigen Impulsen
BITTE TEILEN!
Hat dir der Beitrag gefallen? Dann teile ihn doch mit deinen Freunden!
{social-panel}