Schritte zur geistlichen Reife Teil 18: Für Gerechtigkeit einstehen, egal, was es mich kostet

Ich freue mich über dein Wort, wie einer, der fette Beute macht.

Psalm 119,  Vers 162

Lies Psalm 119, Verse 137 bis 144

Fünfmal in diesem kurzen Abschnitt geht es um die Gerechtigkeit des Vaters (Elberfelder Übersetzung):

  • Der Vater ist gerecht und urteilt deshalb richtig.
  • Der Vater hat geboten, dass von ihm und seinem Wirken Zeugnis abgelegt werden soll. Seine Gerechtigkeit hat ihn dazu bewegt, sein gerechtes Wesen, das mit großer Treue einhergeht. Aus diesem Zeugnis heraus haben wir die Worte des Vaters vor uns, Worte, die wir liebhaben können. Sie sind „geläutert“. Alles Falsche, Unechte hat darin keinen Raum. Der Vater hat dafür gesorgt, dass seine heilsamen Vorschriften für uns zugänglich sind.
  • Die Gerechtigkeit des Vaters ist eine ewige Gerechtigkeit. Sie muss nicht „überholt“ oder aktualisiert werden. Sie muss nicht unserer heutigen Zeit angepasst werden. Sie lässt sich nicht verbiegen, verschärfen oder abmindern. Sie ist die absolute Wahrheit, die jeden Wandel überlebt. Und sie kommt direkt aus dem liebevollen Vaterherzen. Dem, der sich ihr verschreibt, für den wird sie eine „Lust“ sein.
  • Die Zeugnisse vom Handeln des Vaters sind Gerechtigkeit – nicht nur für heute, sondern für ewig. Das sind Geschichten und Wahrheiten, die nie aus der Mode kommen.

Was für Konsequenzen hat es für den Sohn, dass er sich dieser Gerechtigkeit verschrieben hat? Es hat ihn ein verzehrendes Feuer gepackt. Er kann es nicht ertragen, dass andere die Worte des Vaters einfach vergessen. Diese Anderen bedrängen ihn, aber was ihm wirklich schwer zu schaffen macht, ist, wie sie das Wort des Vaters einfach außer Acht lassen. Er kann dabei einfach nicht mit  tun. Er will seinem Vater dienen, er ist „sein Knecht“ – und das offensichtlich von ganzem Herzen.

Was bringt es?

Was bringt ihm das ein? Zunächst mal nur Probleme: „Gering bin ich und verachtet!“ „Angst und Bedrängnis haben mich erreicht!“

Innerlich verzehrt ihn die Situation. Sein Platz in der Gesellschaft ist ganz unten. Und er kann sich kaum wehren gegen die Angst und das Gefühl, dass es immer enger wird.

Kommt etwa so etwas dabei heraus, wenn wir den Vater lieben und für ihn einstehen?

Offensichtlich kann das genauso aussehen. Aber der Sohn hat alles andere als versagt oder sich von der Situation überrollen lassen. Er steht ein für die Gerechtigkeit des Vaters und lässt nicht los, egal, was es ihn kosten mag. Er liebt die Worte des Vaters immer mehr. Er freut sich an seinen Geboten. Er lässt sich seine Überzeugungen und seine Freude am Vater einfach nicht nehmen. Man gewinnt den Eindruck, dass dies die einzige Freude ist, die ihm bleibt, aber er gibt nicht auf. Er wendet sich auch nicht von seinen Bedrängern ab. Mitten unter ihnen steht er auf für die wahre, ewig gültige Gerechtigkeit und rückt einfach nicht von der Stelle. Immer noch ist sein Blick auf den Vater gerichtet: „Gib mir Einsicht, damit ich lebe!“ Das braucht er, denn es ist ja nicht seine eigene Gerechtigkeit, an der er sich orientiert, sondern die ewig gültige Gerechtigkeit seines Vaters.

Bete für dich selbst und für unsere Gemeinde, dass solch messerscharfe, kompromisslose Haltung unter uns Raum gewinnt.

Vielleicht hast du einzelne vor Augen, die Ermutigung gebrauchen und Gebetsunterstützung, damit sie mit einem klaren Blick das richtig deuten können, was gerade um sie herum geschieht.

Bete um Kraft für gute Entscheidungen. Du kannst dir auch einzelne Personengruppen vor Augen stellen, die in ihren jeweiligen Bereichen mit diesen Herausforderungen zu tun haben:

Zum Beispiel Kinder in der Schule, Lehrer, Mütter, Väter, Berufstätige, Familien, Alleinstehende, junge Menschen, die vor Berufs- oder Partnerwahl stehen, Männer oder Frauen in ihren speziellen Situationen, kranke, alte Menschen und so weiter.

Gerecht ist der Herr!

Gerechte Taten liebt er!

Aufrichtige schauen sein Angesicht!  Psalm 11,7

Fürbitter brauchen eine klare Entscheidung für die Gerechtigkeit Gottes,

wenn sie in ihrem Gebet mit dem Vater kooperieren wollen.

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