Gemeinschaft mit Gott führt dahin, dass wir unsere Brüder (und Schwestern) nicht mehr hassen

Wer seinen Bruder hasst, ist ein Mörder!

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um dir darüber klar zu werden, wie du bei diesem Thema denkst und fühlst. Vertraue Gott diese Empfindungen an.

Lies 1. Joh. 3, Verse 10 bis 14

Gottes Willen zu tun, ist ein Ergebnis der Erlösung durch Jesus Christus. Weil Er uns gerecht gemacht hat, handeln wir nun auch danach.

Dies zeigt sich besonders darin, dass wir die anderen Gläubigen als unsere Brüder und Schwestern lieben.

Am Beispiel von Kain wird deutlich gemacht, wie das gemeint ist:

Kain und Abel waren Söhne von Adam und Eva. Kain (sein Name bedeutet: Errungenschaft) ist ein Typus für den religiösen Menschen. Er bestand darauf, sich Gott so zu nähern, wie er selbst es wollte. Ihm fehlte das Bewusstsein, dass er ein Sünder ist, darum hielt er ein stellvertretendes Opfer für die Sünde auch für unnötig. Abel dagegen ist ein Typus für den geistlichen Menschen, der mittels eines stellvertretenden Sündopfers Zugang zu Gott sucht. Gott nahm Abels Opfer an, während Er Kain zurückwies. Daraufhin hasste Kain seinen Bruder Abel so sehr, dass er ihn tötete.

Kain hasste Abel nicht, weil Abels Taten böse waren, sondern weil seine eigenen Taten böse waren.

Das Problem lag also nicht in Abel, sondern in Kain.

Die Botschaft von Johannes lautet:

Wer ein Kind Gottes ist, handelt nach Gottes Willen und wird gute Taten hervorbringen und insbesondere seine Brüder und Schwestern lieben.

Wer einen Bruder oder eine Schwester hasst, beweist dadurch, dass in ihm selbst noch „etwas dem Bösen angehört“, „etwas noch nicht vom Tod zum Leben durchgebrochen ist“. Das Problem liegt also bei ihm selbst, nicht bei dem, den er hasst, ganz unabhängig davon, was der andere vielleicht getan hätte.

Worüber wir uns aber nicht wundern sollen ist, dass uns „die Welt“ möglicherweise hasst, weil sie ebenso wie Kain durch unseren Lebenswandel in Frage gestellt wird!

Und du?

Wenn du zu einem deiner Glaubensgeschwister ein problematisches Verhältnis hast, dann bitte Gott um Liebe und Versöhnungsbereitschaft auf der Grundlage von dem, was Jesus für dich getan hat. Wenn dich Menschen, die nicht gläubig sind, ohne Grund hassen, bitte Gott um Geduld und liebevolle Weisheit.

Was habe ich gelernt?

  1. Wie hilft mein himmlischer Vater mir, gemeinschaftsfähig zu werden?
  2. Was versteht mein himmlischer Vater unter Gemeinschaft?
  3. Leben in liebevollen Beziehungen, Wahrheit, Authentizität – was ist dafür wichtig?
  4. Was will ich mitnehmen und behalten?

 

Aus Almuths Notizen

Vater, ich frage mich, ob ich die Fähigkeit, mitzuleiden, verloren habe, ob sie sich erschöpft hat. Wenn es so ist, dann weiß ich, dass sie nicht aus Deiner Liebe herauskam.

Mein Kind, es ist wirklich so, dass alles im Feuer geprüft werden muss. Nur das, was von mir kommt, bleibt.

Vater, ich weiß, dass das gut ist. Und doch ist es so beängstigend, weil so wenig bleibt.

Schau nicht auf dich, mein Kind, schau auf mich, auf meine Liebe. Denke an das, was Johannes, der Täufer,  gesagt hat: Ich muss zunehmen, er musste abnehmen. Das ist ein Gesetz geistlichen Wachstums. Nur der, der dazu ein „Ja“ findet, findet mich.

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